Drei Tage Bergauf- und Bergabgehen. Wurzeln, Steine und softer Moorboden unter meinen Wanderfüßen. Dazu weite Blicke und Kontraste zwischen Tälern und Höhen, die mich auf meinem kleinen Streckenabenteuer Westweg durch unterschiedliche Stadien des Frühlings im Nördlichen Schwarzwald begleiten. Was für ein Start in die Wandersaison und in einen Weg, der mich schon auf seinen ersten Etappen erfolgreich umgarnt!
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Es ist Nachmittag, als ich am dritten Tag auf dem Hochkopf ankomme. Wenn ich von ihm abgestiegen bin, habe ich 84,24 Kilometer in den Beinen und 2.695 Höhenmeter bergauf und 2.016 bergab bewältigt. Kopf und Körper fühlen sich gut. Die Bewegung, die frische Luft, die Einfachheit des Wanderalltags, die vielen Eindrücke – solch kleine Auszeiten wirken so stark. Auch dann, wenn man einen Fernwanderweg nicht an einem Stück geht, sondern einfach mal mit den ersten Etappen startet.
Der Westweg ist der älteste ausgeschilderte Fernwanderweg im Schwarzwald. Auf 285 Kilometern verläuft er seit 1900 von Pforzheim nach Basel. Mein Schnupperabenteuer Westweg verläuft auf den ersten drei Etappen von Pforzheim bis Unterstmatt. Die sind als „anspruchsvolle Tour“ klassifiziert und führen mich durch die Region, in der ich vor zwei Jahren den Entschluss gefasst habe, irgendwann den Westweg zu erkunden: Der Nördliche Schwarzwald ist für mich der Inbegriff nordischer Landschaften in südlichen Gefilden. Mit schmalen Pfaden und halbhohem Buschwerk. Mit flächendeckenden Heidelbeerfeldern und gutmütigen Baumgeistern mit Flechtenbärten. Ich liebe die Ruhe an Regentagen und die Stimmungen, die Wetter, Wälder und Licht erschaffen.
Plätscherbäche und Frühling im Tal
Am Nachmittag des ersten Tages komme ich genau hier so richtig an. Ich habe nach einem gemütlichen Frühstück in meinem Starthotel „Gute Hoffnung“ das städtische Umfeld von Pforzheim hinter mir gelassen und intensive Frühlingsgerüche wahrgenommen. Mandelblüten- und Magnolienbäume stehen in voller Blüte. Tulpen, Osterglocken und sogar die Buschwindröschen und Veilchen am Wegesrand sind Anfang April deutlich größer und üppiger als noch im Norden. Das Plätschern von Flüssen und Bächen hat mich begleitet, auf meinem Weg hinein in Wälder, über deren Hänge schmale, lange Sonnenstrahlen wie Streiflichter eindringen. Dazu hackende Buntspechte, geschwatzige Drosseln und frisch aus ihren Winterexilen zurückgekehrte Mönchsgrasmücken.
Trotz der nicht ganz kurzen Etappen habe ich ausgiebige Pausen gemacht, mein Vesper auf einer Steinbank genossen und einem Amselmännchen bei seinem eifrigen Wühlspiel im Vorjahreslaub zugeschaut. Kurz vor Dobel ist es schließlich um mich geschehen: Die „Volzemer Steine“ fangen meine Aufmerksamkeit. Ich mache mich auf die Suche nach Perspektiven und Lichteinfällen und finde Tritte und Minigriffe in den Steinbrocken, um ein wenig zwischen ihnen herumzukraxeln. Das weckt Kindheitserinnerungen: Wie sehr habe ich es geliebt, in meiner alten Heimat auf der Schwäbischen Alb genau solche Felsenmeere mit ihren Moosen, Flechten und Farnen zu erkunden!
In Dobel komme ich bei Elfriede und Peter Grambart in der „Pension Heidi“ unter. Peter engagiert sich ehrenamtlich im Schwarzwaldverein, welcher sich unter anderem um die Wegewartung kümmert. Mit ihm bin ich vor zwei Jahren im „Tal der Lehmänner“ unterwegs gewesen. Ein herzliches Willkommen, ein Zimmer mit Blick ins Grüne, ein liebevoll angerichtetes Frühstück mit frischen Bärlauchblättern und Ei: Elfriede und Peter machen mir den Abschied am nächsten Morgen nicht leicht. Ich spaziere durch den Ort, entdecke einen Regiomaten (Finde ich immer gut – für die spontane Verpflegung unterwegs und für die lokalen Produzenten!), passiere mit ebenfalls zwei Westweg-Schnupper-Wanderinnen, die ich heute noch mehrfach treffen werde, das zweite der markanten Westweg-Tore und den Wasserturm von Dobel, von dem aus man bis zu den Vogesen gucken kann. Ich komme an einer Holzhütte vorbei, die ich vor zwei Jahren fotografiert habe. Hinter ihr beginnt mein Neuland; ich folge dem Westweg geradeaus.
Ein Hochmoor weit oben
Neuland? Schon bald stehe ich an einer Kreuzung, die mir bekannt vorkommt. Das wird mir heute noch öfter passieren: Ich durchwandere zwischen Dobel und Forbach eine Ecke, in der ich inzwischen schon das eine oder andere Mal unterwegs war. Der Nördliche Schwarzwald erschleicht sich in meiner Gefühlswelt mehr und mehr den Platz eines Herzensreviers. Zu ihm gehören der Aussichtspunkt „Augenblick Bad Herrenalb“, der Hohlohturm mit seinen 28,6 Metern Höhe und 158 Stufen bis zur Weitblickplattform, das Infozentrum Kaltenbronn – und ganz besonders ein Erlebnis, auf das ich mich schon länger sehr gefreut habe: Ich durchschreite das Hohlohmoor.
Das Naturschutzgebiet liegt auf einer Höhe von bis zu 980 Metern über dem Meeresspiegel. Rund 10.000 Jahre ist der acht Meter dicke Moorkörper auf dem Hochplateau alt. Die hier entstandenen Seen werden als Hochmoorkolke bezeichnet. Ich habe heute das Glück der freien Sicht. Im Unterschied zu meinem ersten Mal hier oben, als es mit gräulichem Himmel und feinen Dunstschleiern fantastisch mystisch war, wirkt die Landschaft an diesem Mittag schlicht beruhigend. Knorrige Kiefern spiegeln sich im fast reglosen Wasser der Kolke. Die Arme der Birken sind noch kahl. Die über den Holzbohlenweg ragenden Heidelbeerbüsche lassen erste Knospe erkennen. Einmal mehr bin ich beeindruckt von diesem ebenso reichen wie bedrohten Ökosystem Moor, welches man übrigens auch prima auf lokalen Rundwanderwegen erkunden kann.
Mit meiner Kamera gehe ich nah an Moose und Äste heran, an denen sich das im Wald oft spärliche Licht bricht. Mir wird bewusst, welch große Veränderung sich genau jetzt, in dieser Phase des Frühlings vollzieht: Der neue Lebenszyklus übernimmt. Die gräulichen Vorjahreszeugen werden von sattem Grün zurückgedrängt. Ich bin Zeugin dieses Übergangs und merke in meiner Mittagspause, welch große Energie mir diese Beobachtungen inmitten der Natur geben. Das Gehen läuft fast nebenbei und auf den Forstwegen ohnehin recht entspannt. Ich freue mich über jeden schmalen Pfad, der von diesen abbiegt. Ab jetzt führt der Westweg immer öfter über solche Wohlfühlpfade.
Erst einmal aber geht’s steil bergab und hinunter nach Forbach. Ich mag den Wandel vom Hochplateau über lichten und dichteren Wald bis zum Ausgang über Wiesen mit Hexenbrunnen, Bächlein und Sumpfdotterblumen an deren Ufern. Ein Läufer kommt mir entgegen, hinter ihm zwei Spaziergänger. Die Wege werden genutzt. Wie schön!
Wetterwechsel und ein leerer Stausee
Beim Frühstück in meiner Wohlfühl-Unterkunft „Hotel Am Mühlbach“ treffe ich auf andere Westweg-Wanderer. Die beiden Herren – einer deutlich jünger, einer deutlich älter als ich – sind ebenfalls solo unterwegs und werden weiter gehen, jeder auf seine Art: Der ältere genussvoll mit regelmäßigen Pausentagen, der jüngere mit Neugier und relativer Unbedarftheit ob seiner ersten Fernwanderung. Während sich um mich herum Gespräche zum über Nacht trüb und feucht gewordenen Wetter entspinnen, packe ich zusammen. Es zieht mich wieder hinaus.
Vor dem Start in die nächste Etappe besuche ich die Basilika St. Johannes Baptista von Forbach. Mit ihrer beachtlichen Größe, ihren zwei Türmen und den roten Sandsteinfassaden wird die ab 1886 erbaute Kirche auch als Murgtaldom bezeichnet.
Auf dem kurzen Weg Richtung Ortsausgang regnet es sich ein. Unter dem Vordach der Maria-Hilf-Kapelle ziehe ich meine Regenjacke an und meinem Rucksack sein Mäntelchen über. Gleichmäßig setze ich einen Fuß vor den anderen. Im Kopf wabert Respekt vor diesem Teilstück umher. Der Anstieg über 450 Höhenmeter soll in die Beine gehen, heißt es. Ich mag ihn von Kehre zu Kehre mehr und die folgenden Höhenmeter ebenso. Das spärliche Licht lenkt meinen Blick noch fokussierter auf die Details der mich umgebenden Flechten, Moose und Steine.
Ich werde erneut zur Zeugin, diesmal eines seltenen Zustands. Die Schwarzenbach-Talsperre führt wegen Bauarbeiten kein Wasser. Der Stausee ist abgelassen. Das geschieht etwa alle 30 Jahre einmal. Dazwischen speichert der künstliche See bis zu 14,4 Millionen Kubikmeter Wasser. Wie eine riesige Badewanne liegt er jetzt vor mir, die Schichtungen seines Grundes klar erkennbar. Meine Entdeckerfreude wird mir kurz zum Verhängnis: Ich verpasse den Westweg-Abzweiger. Da die Wegweiser des zertifizierten Trails sonst in kurzen Abständen zuverlässig an Bäumen oder Pfosten hängen, bemerke ich meinen Fauxpas schon bald.
Nordisches Flair und ein letzter Aufstieg
Wieder zurück auf dem rechten Weg, lässt mich Schaum in den Bächen vermuten, dass hier Wasser aus weiteren Moorgebieten abfließt. Ein Feuersalamander mitten auf dem Weg zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Ich finde diese nur bei solchem Wetter hervorkommenden Wesen in ihrer Haltung und ihrem Innehalten sehr zauberhaft.
Mein Körper findet unterdes alles, was ich da gerade tue, zauberhaft: Mein Blutzuckerspiegel verhält sich wie der eines Nichtdiabetikers. Ich brauche tagsüber kein Insulin und mache mit Vergnügen die eine oder andere Vesperpause mehr. Ein Baumstumpf am Wegesrand, ein Stein davor für die Füße – Naturluxus in absoluter Stille!
Als der Regen nachlässt, genieße ich das Gehen über steinige und sandige Pfade. Das mich umgebende Grün strahlt bereits, obwohl es am Himmel noch trüb ist. Ein Aufklaren deutet sich an. Auf der Badener Höhe knacke ich die „1.000 Meter über Normalnull“-Marke. Eine Gruppe junger Menschen picknickt an einer Tisch-Bank-Kombination. Ich vertiefe mich in die Infotafeln des Naturparks Schwarzwald zu den in diesem Gebiet heimischen Wölfen. So selten es ist, dass man diese zu Gesicht bekommt: Es ist gewiss kein Schaden, sich etwas Hintergrundwissen und Verhaltensempfehlungen im Falle einer Begegnung anzueignen. Beides relativiert kursierende Ängste und Vorbehalte und erinnert uns zugleich daran, dass wir in der Natur zu Gast sind.
Mein Gastspiel geht derweil in seinen letzten Akt, für diesmal: Mein Ziel ist Unterstmatt. Ich erreiche es früh, obwohl ich vorher nochmal gemütlich schlendere und sorgsam beäuge, was mich da alles umgibt. Der Weg zum Hochkopf führt über die nördlichste Grindenlandschaft des Schwarzwalds. Vom Pfriemackerkopf bis zum Hochkopf erstreckt sich diese Feuchtheide, die geprägt ist von niedrigem Bewuchs, morastigen Inseln, Gräsern sowie Birken und Bergkiefern. Später lese ich, dass die Grinden im Mittelalter entstanden sind, als die Höhen des Schwarzwalds gerodet und für Beweidung genutzt wurden. Bodenverdichtung und Nährstoffveränderungen haben zur Vernässung und zu dieser Landschaftsform geführt, die sich für mich einmal mehr sehr nordisch anfühlt. Meine Füße finden ihren Weg über Wurzelwerk und Steine. Zwischen Heidelbeerbüschen und Heidekraut erspähe ich letzte Schneereste. Mein Winterherz schlägt höher.
Am Abreisemorgen habe ich noch etwas Zeit. Nach einer schlafreichen Nacht in der so heimeligen Atmosphäre der Hütte „Zur großen Tanne“ reißt der Himmel auf, die Sonne bricht durch. Ich gehe noch einmal hinauf auf den Hochkopf, checke den Status am Minischneefeld und lasse den Blick in die Ferne schweifen. Er bleibt in südliche Richtung hängen. Ja, ich möchte meinen Westweg gerne fortsetzen. Wahrnehmen, wie sich die Landschaft weiter verändert. Herausfinden, ob sie sich hier und da ähnelt zwischen Nord und Süd. Und Kopf und Körper noch mehr von dieser so wunderbaren Mischung aus Anstrengung und Genuss gewähren. Diese drei Tage haben Lust auf mehr gemacht.
Die Etappen
- Pforzheim > Dobel
31,2 km • 929 hm ↥ • 473 hm ↧ - Dobel > Forbach
29,4 km • 713 hm ↥ • 1.089 hm ↧ - Forbach > Unterstmatt
23,7 km • 1.053 hm ↥ • 454 hm ↧
Die Angaben beziehen sich auf meine gegangenen Strecken inklusive Fotoschlenkern und inklusive der Wege ab/bis Unterkunft. Die tatsächlichen Distanzen sind etwas kürzer; laut der offiziellen Etappeninfos sind es insgesamt 72,1 Kilometer mit 2.316 positiven Höhenmetern.
Infos & Tipps
Der Westweg:
Dieser älteste ausgeschilderte Fernwanderweg im Schwarzwald verbindet Pforzheim und Basel. Er startet im Nordschwarzwald und führt schon bald durch die so typischen Landschaften aus Wäldern mit Bächen und Felsen, Mooren und kleinen Orten in den Tälern hindurch.
Die Wegebeschaffenheit auf den ersten drei von mir gegangenen Etappen ist gut, von städtischer Infrastruktur und Wirtschaftswegen am ersten Tag zu immer mehr kleineren, mal weichen, mal wurzeligen, mal steinigen Pfaden.
Der 285 Kilometer lange Weg ist als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ zertifiziert und der Nördliche Schwarzwald sogar als „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“. Entsprechend vorbildlich ist die Beschilderung; man folgt ganz einfach der roten Raute. Pausenplätze gibt es reichlich. Und Gastgeber entlang der Strecke sind auf Wanderer eingestellt.
Mein Tipp für Dich:
Wenn Du möglichst schnell das echte Nordschwarzwald-Gefühl haben magst und wenig Zeit hast, beginne Dein Schnupperabenteuer Westweg mit der zweiten Etappe! Die startet in Dobel, einem überhaupt prima Ausgangspunkt auch für weitere Tageswanderungen.
Hinkommen und rumkommen:
Der Startort Pforzheim ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Im gesamten Schwarzwald ist der ÖPNV dank KONUS-Gästekarte kostenfrei zu nutzen. So kommt man zum Beispiel gut nach Dobel und von dort aus auch, wenn man nochmal etwas mehr Stadtgefühl haben mag, zum Abendessen hinunter nach Bad Herrenalb. (Mein Tipp: die Klosterschänke mit auch leckeren vegetarischen Gerichten.)
Die Etappenstart- und -endpunkte des Westwegs sind an das ÖPNV-Netz angebunden. Vom Ende der dritten Etappe in Unterstmatt aus kommt man zum Beispiel mit dem Bus gut nach Baden-Baden, wo dann der Umstieg in den weiteren Nah- und Fernverkehr erfolgt.
Übernachten und einkehren:
Infolge der Zertifizierung des Westwegs gibt es zahlreiche wanderfreundliche Unterkünfte, in denen Du neben einem reichhaltigen Frühstück auch Lunchpakete bestellen kannst.
Tipp: Wenn Du Deine Westweg-Etappen nicht mit vollem Mehrtagesgepäck gehen möchtest, organisieren die Gastgeber auch gerne einen Gepäcktransfer für Dich. Wende Dich hierfür einfach unter info@mein-schwarzwald.de an das Team von der Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald! Das unterstützt Dich gerne bei Deiner individuellen Planung.
Ich habe in folgenden Unterkünften genächtigt und kann Dir alle uneingeschränkt empfehlen:
Pforzheim (Ankunft/Start in Etappe 1):
Hotel Gute Hoffnung
Das Haus liegt etwa zehn Gehminuten vom Bahnhof entfernt, in einer ruhigen Straße und bereits auf dem Weg Richtung Startpunkt Westweg. Es gibt ein schönes Frühstück und das Lunchpaket packt man sich hier, wie auch in den anderen von mir getesteten Unterkünften, sympathischerweise selbst.
Tipp: Pforzheim hat ein reiches Kulturangebot. Schau gerne vor Deiner Anreise, ob es vielleicht zum Auftakt Deiner Auszeit etwas für Dich Spannendes gibt!
Dobel (Ende Etappe 1):
Hotel Pension Heidi
Elfriede und Peter Grambart sind Gastgeber aus Leidenschaft. Das top gepflegte Haus ist ein Wohlfühlort mit besonderem Charme, in dem ebenso viel Wert auf aktuelle Informationen zu den Etappen um Dobel wie auf ein gesund-leckeres Frühstück mit großer Auswahl gelegt wird.
Hinweis: Wer mit mehreren Personen unterwegs ist, hat auf Nachfrage die Möglichkeit, auch in der Pension zu Abend zu essen. Dann wird frisch gekocht!
Forbach (Ende Etappe 2):
Hotel am Mühlbach
Das kleine Haus mit seinen elf Zimmern ist ein von Familie Kuznecov herzlich geführter Betrieb, in dem ich mich vom ersten Augenblick an sehr wohlgefühlt habe. Auch hier frühstückt man gemütlich und sehr gut – bei schönem Wetter sogar auf der Terrasse.
Tipp: Es gibt eine Sauna, ein Kaminzimmer und eine große Spielesammlung. Ideal für einen gemütlichen Abend!
Unterstmatt (Ende Etappe 3):
Zur großen Tanne
Der direkt am Etappenausstieg gelegene Betrieb hat mich überrascht. Beschrieben als Bikertreff, entpuppte er sich als urgemütlicher Ort mit Hüttenatmosphäre, freundlichem Service und tollem Essen. Die Auswahl fiel schwer; die hauseigene Brizza, eine Kombination aus Brezel und Pizza, kann ich Dir auf jeden Fall empfehlen.
Hinweis: Die sechs Zimmer sind beliebt. Wenn Du den Westweg gehst, buche frühzeitig! Solltest Du nicht hier schlafen, plane einen Pausenstopp ein. Kässpätzle, Kuchen und Co. lohnen sich. Auch Einheimische kommen hierher.
Mein Tipp für Dich:
Bleib ein bisschen länger! Eine Zwei- bis Dreitagestour im Nördlichen Schwarzwald lässt sich prima mit weiteren entspannten oder anspruchsvolleren Wander- und Genusstagen verbinden. Gerade von Dobel aus hast Du viele Möglichkeiten. Ein paar von mir getestete Touren findest Du als erste Inspiration hier.
Unterwegs auf dem Westweg lohnt ein Blick in das Programm des Infozentrums Kaltenbronn. Da gibt es regelmäßig spannende Naturführungen.
Weitere Infos zum Nordschwarzwald und zum Westweg:
www.mein-schwarzwald.de
www.westweg.de
Alle Links und Informationen: Stand Juni 2026
Dieser Beitrag entstand im Rahmen einer Kooperation mit der Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald. Die Eindrücke sind – wie gewohnt und für mich selbstverständlich – meine echt erlebten. DANKE an alle Partner für diesen wunderbaren Einstieg in das „Abenteuer Westweg“.








