Plätscherbäche durchfließen enge Täler. Moose und Flechten bewohnen Steine und Bäume. Sie zaubern Landschaften, an denen ich mich kaum sattsehen kann. Ich genieße die Ruhe zwischen Schluchten und Anhöhen und die Kontraste zwischen Anstrengung und Erholung. Drei Tage Qualitätswandern im Teinachtal fühlen sich an wie ein richtiger Urlaub. Auch, weil ich mir diesmal noch ein bisschen Zusatzprogramm gönne.
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Es ist Sonntagnachmittag, als ich mich in meinem Baumhaus oberhalb von Bad Teinach einrichte. Meine Auszeit beginnt mit einem kleinen Abenteuer, unweit der Stadt, nah am Wanderweg und der bis zum frühen Abend bewirtschafteten Schlossberghütte, und doch ganz weit weg von Alltag und Trubel. Das Baumhaus mit seiner hölzernen Plattform und einer tipiartigen Dachkonstruktion umgibt mich wie ein Kokon. Ich genieße meinen mitgebrachten Kuchen und einen Becher Kaffee. Bald schon wird es draußen ruhiger. Die letzten Sonnenstrahlen des Tages wärmen meinen Kokon. Ich werde gut schlafen.
Ich mag es, mitten in der Natur aufzuwachen. Was in Nordeuropa auch auf kurzen Touren ganz selbstverständlich zu meinem Alltag gehört, ist in Deutschland deutlich eingeschränkter. Wie schön, dass es mit Angeboten wie den Baumhäusern im Nördlichen Schwarzwald legale Möglichkeiten gibt, um eine Wanderauszeit mit Draußennächten zu verbinden!
Tourentipp 1: Doinich Ursprung / Neuweiler
Rundwanderung ab/bis Neuweiler
ca. 16 km • 250 hm ↥ • 250 hm ↧
Der als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ geadelte Weg ist insbesondere auf seiner Südschleife etwas für Entdecker. Das Plätschern der „Doinich“ begleitet einen ebenso wie verwunschene Wälder, deren Baumprotagonisten hier und da wirken als würden sie jeden Moment aus einer Fabelwelt heraustanzen.
Den Rundwanderweg „Doinich Ursprung / Neuweiler” habe ich an diesem Montag im September ganz für mich. Heidelbeerbüsche ragen mir schon kurz hinter Neuweiler bis zur Hüfte. Schritt für Schritt gehe ich über weiche Pfade und zupfe kleine Brombeeren von den Sträuchern am Wegesrand. Die Runde ist perfekt zum Warmlaufen: Die nördliche Hälfte ist einfach zu gehen; der Kopf wird frei.
Mittagspause mit Ausblick, Regenpause unter dem Vordach einer kleinen Hütte – ich starte gemächlich in meinen Miniurlaub. Der Abstieg hinunter zur Teinach lässt mein Wanderherz hüpfen: Der Regen verwandelt den Wald mit seinen Felsbrocken, Moosen und kerzengerade gewachsenen Bäumen in eine Kulisse, die einen verstehen lässt, warum die Römer der Region einst den Namen Schwarzwald verpassten. Er wirkt dicht und dunkel, dieser Wald. Dabei frage ich mich immer wieder, ob es nicht an der Zeit wäre, ihn in Grünwald umzubenennen. Genauso wie bei meinem ersten Besuch im Nördlichen Schwarzwald sind es nämlich auch diesmal die vielen Grüntöne, die mich auf allen drei Wanderungen begeistern und zugleich zur Ruhe kommen lassen.
Besonders intensiv sind diese Grüntöne, wenn der Regen von Sonnenlicht abgelöst wird. Dann, wenn aus den Wäldern und Wiesen der Nebel aufsteigt und sich die schmalen Täler in einen zarten Dunst hüllen. Ich entdecke Torfmoospolster und durchschreite einen Tunnel aus Baumgestalten. Wie lange Bärte hängen Flechten über geschwungene Äste. So, als würden sie mir zaghaft und elegant den Weg weisen.
Dieser führt mich bis kurz vor Neuweiler über mehrere Kilometer die Teinach entlang. Das Plätschern begleitet mich. Springkrautfelder, die sich in der Feuchte des Bachlaufs wohlfühlen, überragen mich. Ich atme ihren Duft ein und behalte meine Augen auf dem Pfad: Wurzelwerk verlangt meine Aufmerksamkeit. Welch schöner Auftakt meiner Wandertage!
Tourentipp 2: Wasser-, Wald- und Wiesenpfad (kurze Tour)
Kurze Rundwanderung ab/bis Wanderheim Zavelstein
ca. 8,5 km • 288 hm ↥ • 288 hm ↧
Diese Variante der 14 Kilometer langen Originaltour macht ihrem Titel als Genießerpfad alle Ehre. Weite, Bachtal, Felsen: Hier lohnt es, Zeit zum Staunen und Fotografieren einzuplanen. Wer länger unterwegs sein möchte, geht die Tour über Calw, während die kurze Runde gut mit einer Einkehr im Wanderheim Zavelstein beendet werden kann.
Hätte ich geahnt, wie wunderbar ruhig, kurzweilig und idyllisch der Premiumweg „Wasser-, Wald- und Wiesenpfad” ist, wäre ich ihn womöglich komplett gegangen. Ich starte am Wanderheim Zavelstein und entscheide mich für die kleine Runde, weil ich am frühen Nachmittag noch einen Termin habe, auf den ich schon sehr gespannt bin. Ich passiere Streuobstwiesen mit rotbackigen Äpfeln und Weiden mit Kühen, die sich so gar nicht für mich interessieren. Dafür interessiere ich mich umso mehr für den Abstieg über die steinerne Butterstaffel, die ins Rötelbachtal führt. Ich lausche dem Wasser und bin ganz verliebt in das kleine Weglein, das sich weich und mit Steinen und Wurzeln drauf den Bach entlang schlängelt. Ich liebe diese Art, zu gehen. Und ich liebe die Stille auf diesem Weg.
Der Anstieg zum Stubenfelsen lässt mich etwas außer Puste geraten. Steil und schnell geht’s für mich bergan, ehe meine Hand den Buntsandstein berührt. Ich mag die Struktur und bin überhaupt immer sehr glücklich, wenn Steine und Felsen meine Wege säumen. Wie lange sie wohl schon an ihrer jeweiligen Stelle verharren? Wie Wind und Wetter sie über die Jahre geformt haben und woher ihre Substanz ursprünglich stammt? Vieles können wir erforschen und doch tragen solch natürliche Formationen Geheimnisse in sich, die uns nie erreichen werden.
Ich erreiche die Anhöhe bei Lützenhardt, drehe mich kurz um, schaue zurück und dann auf die Uhr. Oha! Ich sollte mich sputen. Um 14 Uhr habe ich eine Wellnessanwendung gebucht. Zügig gehe ich durch den Ort, hebe einen weiteren Apfel auf und komme nach etwas Waldzickzack wieder in Zavelstein an. Puh! Das war knapp.
Peeling, Maske, Kräutervesper
Ich muss über mich selbst lachen, als ich hinunter nach Bad Teinach einfahre: So ganz im Entspannungsmodus bin ich noch nicht. Das ändert sich jedoch fix, als mich die fröhliche Oksana im Annemarie Börlind SPA begrüßt. Was mich wohl erwartet bei meiner Behandlung? Es ist das erste Mal für mich. Wohlig fühlt sich die Körperpackung an. Als Oksana mit der Reinigung meines Gesichtes beginnt, bin ich völlig im Moment und weit weg von meinen Wanderwegen. Neun Produkte kommen über ein Enzympeeling bis zur entspannenden Maske auf meine Haut. Welch schöne Ergänzung meiner kleinen Aktivauszeit!
Am Spätnachmittag begleite ich Heiderose Rentschler auf einer Kräuterwanderung. Wir stromern über die Wiesen um Neubulach, streifen Brennesselsamen in unsere Hände und zerreiben Breitwegerichblätter, deren austretender Saft bei kleinen Wunden und gegen den Juckreiz von Insektenstichen wirkt. Für mich verbindet sich die Gegenwart mit meiner Kindheit: Wie viel habe ich auf Wanderungen mit meinen Eltern über Kräuter am Wegesrand gelernt! Wie gerne habe ich im eigenen Garten Kräutersträußlein gepflückt! Und doch erfahre ich immer wieder Neues. Mein Favorit auf der Runde mit Heiderose sind die jungen Spitzwegerichknospen: Sie schmecken intensiv nach Champignon. Mmmh!
Zum Abschluss tischt Heiderose auf: Rote-Beete-Verbenentee-Süppchen, Brennnessel-Baumspinat-Guter-Heinrich-Quiche, Nachtisch. Gemütlich sitzen wir beisammen. Welch perfekter Tag!
Tourentipp 3: Der Teinacher
Rundwanderung ab/bis Freibad Bad Teinach
ca. 12 km • 486 hm ↥ • 465 hm ↧
„Der Teinacher“ führt in Schleifen um das namensgebende Bad Teinach herum. Steinerne Bänke laden zum Verschnaufen ein. Wurzelpfade führen durch die Wolfsschlucht und beim Aufstieg zur Burgruine Zavelstein gleitet der Blick immer wieder von den Anhöhen auf den Ort, während man sich selbst ganz weit weg fühlt.
Ich kann kaum glauben, dass ich schon und doch erst den dritten Tag im Teinachtal bin. So viele Eindrücke haben sich bereits eingebrannt, während mir noch eine als Premiumweg und Genießerpfad ausgezeichnete Tour bevorsteht: Ich habe schon einiges über den „Teinacher” gehört und weiß: Die heutige Wanderung wird ein entspannter Genuss. Ich gehe ganz in meinem Tempo, halte inne und packe auch an den steilsten Abschnitten wieder und wieder Stativ und Kamera aus.
Gleich auf den ersten Metern treffe ich ein Paar, das ich aus dem Frühstücksraum meiner gemütlichen Unterkunft, dem Sonnenhof, kenne. Wir kommen ins Gespräch, über den Nördlichen Schwarzwald und Urlaubsziele in der ganzen Welt. Der Plausch tut gut, die anschließende Stille ebenso. Unterwegs lese ich Inschriften auf der sogenannten Jahrhundertbank, die die heilende Wirkung des Teinacher Wassers und die Entwicklung zum Kurort würdigen. Der älteste Stein des Ensembles stammt aus dem Jahr 1687.
Steinig geht es auf der anderen Seite der Teinach weiter: Die nach der ersten Königin von Württemberg, Charlotte Mathilde von Württemberg (1766 –1828), benannten Mathildenstaffeln sind steinerne Stufen, die hinauf auf die Anhöhen um Emberg führen. Aber keine Sorge: Wer der Beschilderung des „Teinacher” folgt, erklimmt nicht alle gut 600 Stufen am Stück, sondern darf immer wieder ein paar Entspannungsmeter auf weichen Waldpfaden gehen.
Mich beeindrucken die vielen steinernen Bänke am Wegesrand. Sie fügen sich in die Landschaft ein, als wären sie mit ihr zusammen erwachsen. Letzte Geräusche aus dem unter mir liegenden Tal dringen herauf, als ich auf einer der Bänke meine Kaffeepause mache. Durch das noch dichte Buchenblätterdach über mir blinzeln Sonnenstrahlen hindurch. Wie herrlich!
Aus der grünen Schlucht hinauf zur Burgruine
Auf dem Abstieg hinunter in die Wolfsschlucht werden all meine Schwarzwaldwünsche erfüllt: Hier ist nur noch Natur. Dicke Baumwurzeln umarmen Steinbrocken wie im fernen Angkor Wat die Tempelanlagen. Mit jedem Schritt wird es grüner. Farne, Moose und Heidelbeerbüsche bilden ein dichtes Ökosystem. Die Anordnung der Baumstämme ist in manchen Abschnitten an Symmetrie nicht zu übertreffen, während in Holz gesägte Märchenfiguren am Wegesrand auf die vorbeiziehenden Wanderer warten.
Unweit meiner ersten Nacht im Baumhaus steige ich, am idyllisch gelegenen Friedhof von Bad Teinach vorbei, auf zur Burgruine Zavelstein. Ein Regenschauer hüllt den Himmel in milchiges Grau. Ich schaue mich nur kurz um und beschließe, nochmal wiederzukommen. Vielleicht zum Sonnenaufgang, der von hier oben magisch sein muss. Heute ziehe ich die Ruhe des Weitergehens den sehr lauten Stimmen im Ruinenbauch vor. Ich schlendere durch die Gassen von Zavelstein und bestaune üppig blühende Geranien vor Schindelwänden und kleine Innenhofgärten.
Mein Überraschungsglück ist ein Automat mit leckerem Bauernhofeis direkt am Weg. Die Geschmacksrichtung „Waldbeere” passt zu meinem Tag. Etwas unterhalb von Zavelstein setze ich mich auf ein weiches Moospolster und genieße, ehe das letzte Stück des „Teinacher” hinunter ins Tal und die Teinach entlang das perfekte Gegenstück zu meinem ersten Wandermorgen ist: Ich gehe gedankenlos, nehme das Plätschern des kleinen Flusses wahr und die ersten gelben Blätter an den Bäumen. Langsam steige ich aus meinem Wanderabenteuer aus. Zufrieden, entspannt und mit ersten Plänen für ein nächstes Mal.
Infos & Tipps
Qualitätvoll wandern:
Mit über 250 Kilometern markierten Wanderwegen, drei Premium- und zwei Qualitätswegen tragen die WanderWelten Teinachtal ihren Teil zur Adelung des Nördlichen Schwarzwalds zur „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland” bei.
Insgesamt gibt es im Nördlichen Schwarzwald über 1.400 Kilometer top ausgeschilderte Wanderwege, von der kleinen Spazierrunde bis zur anspruchsvollen (Mehr-)Tagestour.
Tipp: Der Tourenplaner für den Nördlichen Schwarzwald unterstützt Dich bei der Vorbereitung Deiner Draußenerlebnisse. Hier findest Du u.a. Routenvorschläge für Wanderungen und Radtouren und planst eigene individuelle Strecken.
Hinkommen und rumkommen:
Den Nördlichen Schwarzwald erreicht man gut mit der Bahn. Aus Norden kommend, empfiehlt sich die Anreise mit dem Nachtzug der ÖBB bis nach Karlsruhe. Innerhalb der Wanderdestination kommt man gut mit dem ÖPNV hin und her oder nutzt den Wandershuttleservice einiger Unterkünfte. Besonders toll: Innerhalb des Schwarzwaldes reist man als Übernachtungsgast kostenfrei mit der Konus-Gästekarte.
Wanderfreundlich unterkommen:
Im Nördlichen Schwarzwald und natürlich auch im Teinachtal sind zahlreiche Betriebe als Qualitätsgastgeber zertifiziert und perfekt auf Wanderer vorbereitet.
Mein Tipp als Basis für die hier vorgestellten Touren: Der Familienbetrieb Sonnenhof in Neuweiler-Breitenberg mit seinen charmant renovierten Retro-Zimmern, Schwimmbad und Sauna und mit der hervorragenden Küche unter der Leitung von Hausherr, Konditor und Koch Bernd Greule. Seine Frau Ulrike bringt morgens auch mal spontan einen frisch gebackenen Zwetschgenkuchen zum Büffet dazu. Und natürlich kann man sich auch ein Lunchpaket für den Wandertag packen lassen.
Mal anders übernachten:
Das Baumhaus „Höhenluft“ in Bad Teinach ist eines von inzwischen zehn in der Region Nördlicher/Mittlerer Schwarzwald. Man schläft auf der mitgebrachten Liegematte und im eigenen Schlafsack. Es gibt eine Trockentrenntoilette auf dem Grundstück und eine Handyladestation (USB) auf der Plattform. Die erreicht man über eine Leiter. Der Check-In klappt kontatklos über einen Türcode und das Baumhaus ist natürlich abschließbar.
Frühstücks-Tipp: Im Hotel Kronelamm in Bad Teinach-Zavelstein kann man sich als externer Gast zum riesig-leckeren Frühstücksbüffet anmelden. Außerdem gibt es hier die Möglichkeit, ein Lunchpaket zu bestellen. Das Hotel ist vom Baumhaus „Höhenluft“ gerade mal einen kurzen Aufstieg über die Burgruine Zavelstein entfernt und kann z.B. in eine völlig entspannte Tour auf dem „Teinacher“ eingebaut werden.
Wildkräuterwanderung im Teinachtal:
Heiderose Rentschler ist von Beruf Hauswirtschaftsmeisterin und widmet ihre Freizeit der Wildkräuterkunde. Die zertifizierte „Fachberaterin zur Selbstversorgung mit essbaren Wildpflanzen“ weiß nicht nur, wie welche Pflanze am Wegesrand um Neubulach wirkt: Sie teilt ihr Wissen mit spürbarer Leidenschaft und so, dass bei ihren Mitwanderern kaum ein Detail vergessen werden kann. Eine Kräuterwanderung mit anschließender Verkostung in ihrem eigenen Kräutergarten ist mehr als ein Erlebnis. Ein sanftes, ruhiges und eines, das nachwirkt, wenn man zum Beispiel am nächsten Tag im Wald auf limonadig-frischem Sauerklee herumknabbert.
Mein Tipp: Einen Besuch im Teinachtal unbedingt mit einem Nachmittag mit Heiderose verbinden! Ihre Veranstaltungen sind über die Event-Übersicht der Teinachtal-Touristik buchbar. (Ich liebäugle fürs nächste Mal mit einem Kochkurs unter Heideroses Regie …)
Wellness für die Wanderpause:
Neben der Therme von Bad Teinach liegt das SPA der Naturkosmetikmarke Annemarie Börlind. Auch hier geht es so ruhig und angenehm zu, dass ich mich am liebsten gleich ein zweites Mal eingebucht hätte.
Mein Tipp: Ein Wellnesspaket mit Körperpackung und kleiner Gesichtsbehandlung. So sanft und so entspannend! Hach …
Weitere Infos:
www.teinachtal.de
www.mein-schwarzwald.de
Alle Links und Informationen: Stand September 2025.
Dieser Beitrag entstand im Rahmen einer Kooperation mit der Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald und der Teinachtal-Touristik. Die Eindrücke sind – wie immer und wie gewohnt – meine ungefiltert echt erlebten.









2 Antworten
Die steinernen Bänke am Wegesrand wirken richtig idyllisch, mir persönlich zieht es aber eher zu einfachen Pausen auf dem Boden mitten im Wald.
Dieses langsame Gehen ohne Zeitdruck passt perfekt zum Frühherbst. Die Kombination aus Natur, Stille und kleinen Entdeckungen am Weg hat ihren eigenen Zauber. Gab es unterwegs eigentlich Stellen, an denen du ganz bewusst länger geblieben bist als geplant?
Danke für Deine Worte, Leander.
Ich sitze auch gerne auf Wiesen, Felsen oder Baumstämmen, mag aber ebenso die Abwechslung. 😊 Und diese steinernen Bänke waren just so ein Ort, an dem ich spontan länger verweilte. Nach ordentlich Fotoeinsatz bergauf und auch an den Bänken tat es gut, einen Moment lang dort zu sitzen, die Stille zu genießen und dann aus dem Tal empor klingendes Kirchenglockengeläut …