Ich gehe, um zu gehen. Nicht, um zu bloggen. Das klingt einfach. Und vielleicht fragst Du Dich, warum ich diesem Thema einen eigenen Beitrag widme. Auch das ist einfach, denn genau hier liegt eine grundsätzliche Erklärung für das, was ich hier tue. Und was eben auch nicht.

Es war nie mein Ziel, professionell zu bloggen. Es geht nicht um Perfektion und auch nicht darum, nach jeder Tour schnellstmöglich Texte und Bilder zu veröffentlichen. Das würde auch gar nicht gehen: ich habe einen Mehralsvollzeitjob und neben diesem möchte ich meine echten Kopffreitage einfach genießen.

Schon immer habe ich jedoch gerne fotografiert und Textschnipsel im Kopf entstehen manchmal schon beim Gehen oder Paddeln. Mein Notizbuch ist häufig, aber nicht immer dabei. Das Notieren nebenbei fühlt sich keineswegs wie Arbeit an.
Was ich Schritt für Schritt – oder Paddelschlag für Paddelschlag – lerne, ist die Balance zwischen einfach Genießen und von unterwegs schon mal erste Bilder auf Instagram oder Facebook einstellen. Es soll für mich zu keinem abendlichen “ich muss noch” werden. Stichwort: Kopffreitage.

Und doch habe ich dieses kleine Projekt hier gestartet, um Euch und andere teilhaben zu lassen. Um meine Erlebnisse, Eindrücke und Erfahrungen zu teilen. Natürlich ist es mir dabei wichtig, sowohl hier wie auf Facebook und auf Instagram in einem Maße aktiv zu sein, dass Ihr auch Lust habt, immer wieder vorbeizuschauen.

Meine Tourenplanung basiert auf Zielen, die ich besuchen möchte. (Davon gibt es viele!) Ein Tag, ein Wochenende, ein kleiner Urlaub – ich wähle Ziel und Aktivität nach Zeit und Lust. Nicht danach, ob ich zu den Ersten auf einem neuen Trail gehöre. Nicht danach, ob mich besondere Spots erwarten. Denn: die gibt es nahezu überall. Sie wollen nur gefunden und von wachen Augen wahrgenommen werden. Manchmal auch ganz spontan und vor der eigenen Haustüre.

Im Vordergrund steht für mich das direkte Erleben. Es geht mir um echte und persönliche Eindrücke. Die bestenfalls Lust machen auf die eine oder andere eigene Tour. Und vielleicht helfen Dir die Erfahrungen, die ich gemacht habe, ja sogar in der Planung Deiner nächsten Tour. 😀

2 Comments

  1. Ursula 29. Dezember 2020 at 21:27

    Hallo Andrea,

    mit Genuss habe ich die Schilderung der Wanderung auf dem Alpe-Adria-Trail in Slowenien gelesen. Diesen Teil des Weges bin ich zusammen mit einer Freundin vor zwei Jahren gegangen – er ist wirklich wunderschön. Und jetzt möchte ich den “Rest” des Weges bis Triest auch noch gehen. Diesmal wohl alleine, da ich keine/n Mitstreiter/in gefunden habe. Je nach Corona-Möglichkeiten will ich das nächstes Jahr in Angriff nehmen. Danke für Deine Ermutigung, alleine loszugehen.
    Gutes Neues Jahr und viele schöne Auszeit-Tage für Dich!

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    1. Andrea 30. Dezember 2020 at 7:43

      Liebe Ursula,

      VIELEN DANK für Deine lieben und positiven Zeilen. Das freut mich ja, dass ich ein wenig dazu beitragen kann, dass Du diesen Wandertraum nun auch alleine umsetzen wirst. 🤗
      Ich finde es ja ganz fantastisch, alleine loszuziehen, im eigenen Tempo, mit nur den eigenen Gedanken und dem Blick für das, was einem unterwegs begegnet. So sehr ich Zeit mit lieben Freunden schätze und auch Begegnungen “da draußen”. Da ist schon aus zunächst flüchtiger Bekanntschaft und Wegbegleitung eine tolle Freundschaft entstanden und der wohl dosierte Austausch mit anderen, die auf der gleichen Strecke gehen, kann viel Schönes haben. Wenn man dann wieder in seinen Rhythmus abtauchen kann…
      Ich wäre sehr gespannt auf Deine Erlebnisse vom “Rest des AAT”. Melde Dich sehr gerne, wenn das Vorhaben näherrückt bzw. Du danach etwas berichten magst! Würde mich freuen.
      Ansonsten liebäugle ich – neben einigen anderen tollen Wanderwegen und Paddelrevieren – sehr mit nochmal ein paar Tagen in den slowenischen Bergen. Das gefiel mir so gut. Da möchte ich unbedingt nochmal hin!
      Alles Liebe für Dich, fröhliches Planen & weiterhin viele tolle Kopffreitage auch für Dich! 🌾

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